In meinen Praxen stehen insgesamt fünf FotoFinder®-Systeme zur Verfügung, darunter drei FotoFinder®-vexia-Systeme für die hochauflösende digitale Untersuchung und Dokumentation von Haaren und Kopfhaut. Die hochauflösende Videotrichoskopie ermöglicht es, Haar- und Follikelstrukturen vergrößert darzustellen und digital zu dokumentieren.
Je nach eingesetztem Analysemodul können unter anderem Haardichte, Haarschaftdurchmesser, Vellus- und Terminalhaare sowie die Zusammensetzung follikulärer Einheiten erfasst werden. Auch das Verhältnis von Anagen- zu Telogenhaaren kann analysiert werden.
Für mich ersetzt diese Technik nicht die dermatologische Untersuchung. Sie ergänzt Anamnese und klinischen Befund um objektivierbare Bild- und Messdaten und ist insbesondere auch für die Verlaufskontrolle unter einer Therapie hilfreich.
PRP steht für „Platelet-Rich Plasma“, also plättchenreiches Plasma. Dafür wird zunächst eine kleine Menge Eigenblut entnommen und unmittelbar anschließend zentrifugiert. Aus dem Blut wird die thrombozytenreiche Plasmafraktion gewonnen und anschließend gezielt in die Kopfhaut injiziert.
In meinen Praxen verwende ich hierfür bewusst kein vorgefertigtes Aufzieh- oder Komplettsystem. Das PRP wird bei uns aus dem Eigenblut individuell aufbereitet und anschließend von mir manuell in die entsprechenden Areale injiziert. Für mich sind dabei eine saubere Aufbereitung, die richtige dermatologische Indikation und eine präzise Injektionstechnik entscheidender als der Name eines PRP-Systems.
PRP enthält körpereigene Thrombozyten, aus denen nach der Aktivierung verschiedene Wachstumsfaktoren freigesetzt werden. Untersucht wird die Behandlung vor allem bei androgenetischem Haarausfall bei Frauen und Männern. Aktuelle Metaanalysen zeigen, dass PRP die Haardichte verbessern kann. Gleichzeitig unterscheiden sich die Studien erheblich hinsichtlich Aufbereitung, Konzentration, Injektionstechnik und Behandlungsintervallen. Ein einheitliches PRP-Protokoll gibt es deshalb bis heute nicht.
Genau deshalb behandle ich Haarausfall nicht nach einem starren Schema. Vor einer PRP-Therapie steht die dermatologische Einordnung der Form des Haarausfalls. Die digitale Haaranalyse mit FotoFinder® kann dabei zusätzlich helfen, Ausgangsbefund und Verlauf objektivierbar zu dokumentieren.
PRP kann als alleinige Behandlung oder – abhängig von Diagnose und Ausgangssituation – als Teil eines individuellen Therapiekonzeptes eingesetzt werden. Ob und in welchen Abständen Wiederholungsbehandlungen sinnvoll sind, entscheide ich anhand des Befundes und des bisherigen Verlaufs.
Für die Behandlung wird zunächst Eigenblut abgenommen und unmittelbar in der Praxis zentrifugiert. Die dabei gewonnene thrombozytenreiche Plasmafraktion bereite ich selbst auf und injiziere sie anschließend von Hand gleichmäßig in die betroffenen Areale der Kopfhaut. Pro Behandlung verwende ich mindestens 8 ml PRP. Damit arbeite ich bewusst mit einer vergleichsweise hohen Behandlungsmenge pro Sitzung. In meinem Behandlungsschema sind in der Regel drei intensive PRP-Sitzungen vorgesehen und nicht eine Serie aus zahlreichen kleineren Einzelbehandlungen.Gerade für Patientinnen und Patienten mit weiterer Anreise ist dieses kompakte Vorgehen praktisch: Viele kommen aus einem Umkreis von über 100, teilweise über 200 Kilometern nach Regensburg oder Fürth. Drei sorgfältig geplante Behandlungstermine bedeuten für sie deutlich weniger Anfahrten als eine Serie aus sechs Praxisbesuchen.Wie die Behandlung danach fortgeführt wird, entscheide ich nicht nach einem starren Schema, sondern anhand des Ausgangsbefundes und des dokumentierten Verlaufs.
Persönliche Terminvereinbarung
Wenn Sie eine dermatologische Abklärung Ihres Haarausfalls oder eine Beratung zu PRP und MesoHair wünschen, vereinbaren wir gerne einen persönlichen Termin in Regensburg oder Fürth.