Ästhetik- und Laserzentrum
Priv.-Doz. Dr. med. Stefanie Meyer - Privatpraxis für Dermatologie & Ästhetik

Chronische Migräne – Behandlung mit Botox in Regensburg, Fürth

Die Behandlung chronischer Migräne mit BOTOX® (Botulinumtoxin Typ A) ist für mich keine Erweiterung einer ästhetischen Botoxbehandlung. Sie ist eine klar definierte medizinische Therapie, die eine gesicherte neurologische Diagnose und eine präzise Injektionstechnik voraussetzt.
Grundlage der Behandlung in meiner Praxis ist deshalb eine neurologische Beurteilung der chronischen Migräne. Für die Abrechnung über die PVS nach GOÄ benötigen meine Patientinnen und Patienten ein entsprechendes neurologisches Attest.
Die Behandlung mit Botulinumtoxin führe ich ausschließlich persönlich durch. Dabei werden nach einem festgelegten medizinischen Behandlungsschema definierte Regionen an Stirn, Schläfen, Hinterkopf und Nacken behandelt. Für die präzise Umsetzung berücksichtige ich neben den vorgegebenen Injektionspunkten auch Anatomie, Muskelaktivität und die individuelle Ausprägung der Beschwerden.

Botox bei chronischer Migräne – klar definiert, nicht beliebig eingesetzt


Botox kommt nicht bei jedem Kopfschmerz und auch nicht bei jeder Form von Migräne infrage. Die Behandlung ist für die chronische Migräne vorgesehen und gehört in ein neurologisch abgestimmtes Therapiekonzept.

Genau deshalb trenne ich Diagnostik und Durchführung bewusst: Die neurologische Diagnose steht am Anfang. Die Behandlung mit Botox übernehme ich anschließend persönlich in meiner Praxis in Regensburg.



Präzision statt Routine
 
Auch wenn die Behandlung chronischer Migräne einem definierten Injektionsschema folgt, ist ihre Durchführung für mich keine Routine nach Schablone. Anatomische Unterschiede, Muskelaktivität und individuelle Beschwerdemuster fließen in die präzise Platzierung der Injektionen ein. Gerade bei einer Behandlung im Bereich von Gesicht, Kopf und Nacken sind Erfahrung, Dosierung und anatomische Genauigkeit entscheidend.

Wie wirkt BOTOX® bei chronischer Migräne?

Die Wirkung von BOTOX® bei chronischer Migräne geht weit über eine reine Entspannung der Muskulatur hinaus. Botulinumtoxin Typ A wirkt an peripheren Nervenendigungen und hemmt dort die Freisetzung von Botenstoffen, die an Schmerzübertragung und neurogener Entzündung beteiligt sind. Dazu gehören unter anderem Substanz P, Glutamat und CGRP.
Dadurch kann die gesteigerte Empfindlichkeit schmerzleitender Nerven – die sogenannte periphere Sensibilisierung – reduziert werden. Man geht davon aus, dass damit mittelbar auch Prozesse der zentralen Sensibilisierung beeinflusst werden, die bei der Chronifizierung einer Migräne eine wichtige Rolle spielen. Der genaue Wirkmechanismus ist allerdings bis heute nicht in allen Einzelheiten geklärt.
Das therapeutische Ziel ist daher nicht eine Veränderung der Mimik, sondern die prophylaktische Beeinflussung eines chronisch sensibilisierten Schmerzsystems.

Wie wird BOTOX® bei chronischer Migräne injiziert?

Die Behandlung erfolgt nach dem sogenannten PREEMPT-Schema, dem wissenschaftlich untersuchten und für BOTOX® bei chronischer Migräne etablierten Injektionsprotokoll. Dabei werden zunächst 155 Einheiten an 31 definierten Injektionspunkten im Bereich von Stirn, Schläfen, Hinterkopf, Nacken und Schultermuskulatur verteilt.
Behandelt werden dabei sieben anatomisch festgelegte Muskelgruppen: M. corrugator, M. procerus, M. frontalis, M. temporalis, M. occipitalis, die zervikale paraspinale Muskulatur und der M. trapezius. Je nach individuellem Beschwerdemuster können innerhalb des vorgesehenen Behandlungsschemas zusätzliche Injektionspunkte insbesondere im Bereich von Schläfen-, Hinterkopf- und Trapezmuskulatur ergänzt werden. Dadurch kann die Gesamtdosis auf bis zu 195 Einheiten an maximal 39 Injektionsstellen erweitert werden.
Das PREEMPT-Schema gibt damit einen klaren medizinischen Rahmen vor – seine präzise anatomische Umsetzung bleibt dennoch individuell. Genau hier sind für mich Erfahrung, Kenntnis der Muskelanatomie und die sorgfältige Beurteilung des jeweiligen Beschwerdemusters entscheidend.


Wann ist mit einer Wirkung zu rechnen?

Die Wirkung entwickelt sich nicht unmittelbar nach der Behandlung. Entscheidend ist vielmehr die Veränderung über die folgenden Wochen. In den Zulassungsstudien wurde BOTOX® bei chronischer Migräne in einem Abstand von 12 Wochen wiederholt eingesetzt; auch die Fachinformation empfiehlt für Wiederholungsbehandlungen dieses Intervall.
Ob und in welchem Umfang eine Patientin oder ein Patient auf die Behandlung anspricht, beurteile ich im Verlauf anhand der Veränderung von Kopfschmerz- und Migränetagen sowie der individuellen Beschwerdesituation.

Persönliche Terminvereinbarung

Wenn bei Ihnen eine chronische Migräne neurologisch diagnostiziert wurde und Sie klären möchten, ob eine Behandlung mit BOTOX® für Sie infrage kommt, vereinbaren Sie gerne einen persönlichen Termin in meiner Praxis in Regensburg.
Bitte bringen Sie zum Termin – insbesondere für die Abrechnung über die PVS nach GOÄ – das entsprechende neurologische Attest sowie, wenn vorhanden, aktuelle Befunde oder ein Kopfschmerztagebuch mit.

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